ensemble sette voci
aktuelles
APRIL 2010
A disc of serious beauty ...
Neue Besprechungen der aktuellen CD von Diapason, BBC, The Guardian und Fono Forum
Sette Voci beim Musikfest Bremen
Donnerstag, 26. August 2010, 20 Uhr, Georgskirche Weener
Arp-Schnitger-Festival
V: „Jesu, meine Freude“
Motetten und Orgelwerke von Johann Sebastian Bach
Ensemble Sette Voci, Leitung: Peter Kooij; Michel Bouvard, Orgel
BBC Radio 3 Disc of the Week
Samstag, 27.2.2010,
CD Review
11:05 Disc of the Week
Bach: Motets BWV225-230; Ich lasse dich nicht BWV Anh 159
Sette Voci / Peter Kooij (director)
Ramée RAM0906 (CD)
Besprechungen KulturSPIEGEL / klassik.com / Crescendo
„Schwerlich hat der Thomaskantor seine sakralen Meditationen je in dieser Perfektion gehört: Acht Sänger, Orgel und Violone verbinden sich unter der Leitung von Peter Kooij zu schlackenlosem Einklang. Sanft gestisch, aber nie übertrieben affektiert gestalten sie einen zeitlosen melodischen Kosmos.“
CD Release
Johann Sebastian Bach: Jesu, meine Freude - Die Motetten (Ramée)
- Komm, Jesu, komm (BWV 229)
- Der Geist hilft unser Schwachheit auf (BWV 226)
- Jesu, meine Freude (BWV 227)
- Singet dem Herrn ein neues Lied (BWV 225)
- Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn (BWV Anh. 159)
- Fürchte dich nicht, ich bin bei dir (BWV 228)
- Lobet den Herrn, alle Heiden (BWV 230)
Hana Blažíková, Zsuzsi Tóth -
Sopran
Damien Guillon, Robin Blaze - Alt
Satoshi Mizukoshi, Chris Watson - Tenor
Dominik Wörner, Jelle Draijer - Bass
Jan Jansen, Masato Suzuki - Orgel
Armin Bereuter - Violone
Peter Kooij - Leitung
Als Mozart im Jahre 1789 auf seiner Reise von Wien nach Berlin in Leipzig Halt machte, wohnte er einer Aufführung der Bach-Motette Singet dem Herrn ein neues Lied (BWV 225) durch den Thomanerchor unter Leitung des damaligen Kantors Johann Friedrich Doles bei. Einer der Chorknaben, Friedrich Rochlitz, wurde später Musikwissenschaftler und berichtete 1798 in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung, welche musikalische Offenbarung Mozart in jenem Moment widerfuhr: „Kaum hatte der Chor einige Takte gesungen, so stutzte Mozart (...), da rief er: Was ist das? - und nun schien seine ganze Seel in seinen Ohren zu seyn. Als der Gesang geendigt war, rief er voll Freude: Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen lässt! (...) Zeigen Sie her! - Man hatte aber keine Partitur dieser Gesänge; er ließ sich also die ausgeschriebenen Stimmen geben - und nun war es für den stillen Beobachter eine Freude zu sehen, wie eifrig sich Mozart setzte, die Stimmen um sich herum, in beide Hände, auf die Kniee, auf die nächsten Stühle vertheilte, und, alles andere vergessend, nicht eher aufstand, bis er alles, was von Sebastian Bach da war, durchgesehen hatte.“